
Johannes Buchholz ist ein bildender Künstler*, geboren 2000 in Ludwigshafen am Rhein, Deutschland. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf, NRW.
Einzelausstellungen
2024
Tripomatic Desire, 31.01.2024-02.02.2024, Kunsthochschule Mainz
2023
molle creaturae, 17.03.2023-14.04.2023, Kunstraum Wiesbaden
Gruppenausstellungen
2026
How we meet – Yuko Mohri und Ei Arakawa Nash, 07.03.-13.09.2026, Kunstmuseum Bochum
Maximalismus – Die große Ausstellung, 13.05.-06.09.2026, IMCA, Düsseldorf
Incubation, 15.02.-08.03.2026, Glaspavillon, Schloss Moyland, Bedburg-Hau
„Inhabilia“ – Festivalzentrum Lessingtage, 31.01.-15.02.2026, Thalia Theater Hamburg
2025
3x klingeln, „die kleinste Biennale der Welt“, 27.09.-28.09.2025, Mainz
Forever Young – Abgründe einer verlorenen Jugend, 06.09.-05.10.2025, Künstlerhaus Metternich, Koblenz
L’entre deux (gemeinsam mit Lorena Kiehle), 19.03.-25.04.2025, Institut Francais, Mainz
2024
Walldorf Schüler im MARS, 12.10.-18.10.2024, MARS, Frankfurt am Main
Embracing Nature, Goddessarts Gallery, 28.08.-13.10.2024, online exhibition
Atemraum – Eine künstlerische Erforschung von Atem, Medialität und Wahrnehmung,25.06.-03.07.2024, Schule des Sehens, Mainz
Forestival – Exhibition, Symposium, Artist Convention, 15.06.-23.06.2024, Lahnstein
Zukunft Kultur?! – Wie viel Kultur erlaubt die Politik?, 04.05.2024, Kulturzentrum Ollohof Mainz
2023
form+farbe, 08.10.-05.11.2023, Künstlerhaus Metternich, Koblenz
Poesie im Park – Eine Art Festival, 11.08.-13.08.2023, Biebricher Schlosspark Wiesbaden
Like a virgin – touched for the very first time?, 22.04.2023-18.06.2023, Landesmuseum Mainz
2022
Junge Kunst in der Villa Böhm, 18.11.2022-04.12.2022, Villa Böhm, Neustadt an der Weinstraße
Die Messe, 25.01.2022-26.01.2022, Kunsthochschule Mainz
2021
How long is too long, 19.05.2021-18.06.2021, Galerie Hafemann, Wiesbaden
Publikationen
ATEM|RAUM,Eine künstlerische Erforschung von Atem, Medialität und Wahrnehmung, hrsg. von Elke Werner und Irene Schütze, Mainz, 2024
Kunst. Anthropozän. New Materialism. Studiopraxis. 16 Essays von Studierenden. Kunsthochschule Mainz, hrsg. von Irene Schütze, Mainz, 2021
form+farbe. 75 Jahre AKM, Jahreskunstausstellung der AKM Künstlerhaus Metternich, hrsg. Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein e.V. Koblenz, 2023
ENSEMBLE!, hrsg. von Selina Hammer, Mainz, 2024
Stipendien und Residenzen
Deutschlandstipendium, 2023
Artist in Residency at Mabiang Seni, Ubud, Indonesia, Okt./Nov.2026
ehrenamtliches Engagemant und Mitgliedschaften
Asta-Finanzreferent der Kunstakademie Düsseldorf
2025/26 Studierendenparlamentarier der Kunstakademie Düsseldorf
2023-2025 Vortragsjuror der Kunsthochschule Mainz
Mitglied im Frankfurter Kunstverein e.V.
Mitglied im Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 e.V.
eingetragener Aktionär im Aktienregister (Privatanleger)
Künstlerische Ausbildung
Seit 2026 Bühnenbild-Klasse Lena Newton, als Gaststudent
Seit April 2025 Bildhauerei-Klasse, Ari Benjamin-Meyers, Kunstakademie Düsseldorf
2024-2025 Bildhauerei-Klasse, Nancy Lupo
2021-2024 Studium Kunsthochschule Mainz, Bildhauerei bei Prof. Sabine Groß
2020-2025 Studium der Freien Bildenden Kunst, Kunsthochschule Mainz
artist statement
Mein künstlerisches Schaffen setzt sich aus einer queeren Perspektive mit textilen Techniken und Design auseinander. Dabei spielt die Beschäftigung mit Produktästhetik und Farbpsychologie eine große Rolle. Außerdem schwingen Verweise auf industrielle Herstellung mit. Immer wieder geht es um das Produkthafte, das in meinen Arbeiten durchdekliniert wird.
So setze ich mich bei dem Projekt “The TOI” konkret mit einer spezifischen Markenästhetik auseinander und befördere sie in einen neuen Kontext. Das Tui-Logo wird als flexibler Silikondildo in den Kontext der Sextoyindustrie gestellt und thematisiert unersättlichen Massentourismus. Dabei interessiert mich, wie große Konzerne uns mit ihrer Markenästhetik als Gesamtkonzept lenken.
Textile Techniken, wie das Häkeln und das Tuften von Teppichen im Drei-Dimensionalen interessieren mich besonders, da ich mich zu der Weichheit im Umgang mit den Materialien hingezogen fühle. So hat die Arbeit “capitalismi potentiale” einerseits einen möbelartigen und dekorativen Charakter, andererseits kann man darin auch etwas Wesenhaftes oder Organisches sehen, jedoch angelehnt an Waren aus der Sextoy-Industrie.